Philippus Leipzig Besucheradresse Aurelienstraße 54 04177 Leipzig Deutschland Tel. (0341) 42 06 69-0 info@philippus-leipzig.de

Herzlich willkommen

Direkt am Karl-Heine-Kanal im Leipziger Westen liegt das denkmalgeschützte Philippus-Ensemble. Seit mehr als einem Jahrzehnt wurde die Kirche nicht mehr genutzt, nachdem sich die Gemeinden aus Lindenau und Plagwitz verbanden und fortan gemeinsam die nahe gelegene Heilandskirche nutzen. Trotz intensiver Bemühungen fand sich kein durchführbarer Plan, für diesen Ort wieder Leben und zukunftsfähige Nutzung zu finden.

 

 

 

Philippus Leipzig:
Beherbergung - Bewirtung - Botschaft

Im Jahr 2012 übernahm das Berufsbildungswerk Leipzig Pfarrhaus, Gemeindesaal und Kirche. In der Zwischenzeit tagten Aufsichtsrat, Geschäftsleitung und Bauausschuss. Über ein Interessenbekundungsverfahren wurde ein Architekturbüro mit der Planung beauftragt. Aus den Ideen wurde so ein konkretes Vorhaben: das Ensemble zu einem Integrationsbetrieb mit Hotel (Beherbergung), Gastronomie (Bewirtung) und einem für Veranstaltungen offenen Kirchsaal (Botschaft) umzubauen. Im Frühjahr 2016 sollen die Planungen und Genehmigungen abgeschlossen sein. Dann wird 2016 und 2017 gebaut.

Ein Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderung

Auch wenn das Bauen im Altbestand stets Überraschungen bereit hält, streben wir eine Eröffnung Ende 2017 an. Hier werden mindestens 40 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung in einem Team mit Fachleuten der Hotellerie einen gastfreien Ort schaffen.

Ein Treffpunkt im Quartier

Im März 2014 gründete sich ein Förderverein, der gemeinsam mit einem Kuratorium das bereits laufende inhaltliche Programm des Hauses verantwortet. Wöchentlich öffnet die Kirche, die Räume werden bereits jetzt für Tagungen, Feiern und Konzerte (soweit es der Bauzustand* zulässt) genutzt.

Philippus entwickelt sich einerseits zu einem gastfreien Haus im Quartier und andererseits zu einem Beispiel gelebter Integration. Herzliche Einladung!

Nun auch Perspektiven für die Kirche

Wir sind überrascht. Denn ursprünglich sollte mit dem Integrationshotel begonnen werden. Nun ergaben sich realistische Hoffnungszeichen für die hundertjährige Kirche:
Das Dach der Kirche konnte bereits mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz repariert werden. Die Denkmalpflege gab einen Zuschuss, um die stark geschädigte Ost-Sakristei zu retten.
Aus Mitteln des Städtebaues (EFRE) können in den nächsten Jahren Heizung und Elektrik wieder hergestellt werden.